Adrett auf dem Brett? Das Skate- und Urbanwear-Segment liebt aktuell zwar das Spiel mit Mehr-oder-weniger-Geschmacklosigkeiten wie Ugly Sneakers oder Oversize-all-Everything-Looks, zieht sich aber parallel dazu auch neue Dynamik aus sportiven Klassikern rund um Campus und Co. Erste Einflüsse neuer Elite-Looks erzeugen positive Resonanz bei der Millennial-Klientel.

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Was natürlich klar ist: die reine Preppy-Lehre sucht auch in der Streetwear-Szene niemand. Chino, Polo- und Oxfordhemd sind wohl gelitten. Aber nur, wenn sie offensiv inszeniert und kombiniert werden. Das Ziel ist nicht, nach Klischee-Jurastudent auszusehen, sondern bekannte Logo-Looks informiert weiterzudrehen.

Ein Label, das sich nach Auskunft vieler Händler dafür aktuell gut eignet, ist Tommy Jeans. Der etwas jünger und wilder positionierte Ableger von Tommy Hilfiger - früher bekannt unter dem Namen Hilfiger Denim. Die Macher haben das neue Image mit einer gekonnten und minutiös geplanten Marketing- und Vertriebs-Stategie zum Must-have gepusht.

Zunächst wurde die Tommy Jeans-Kollektion nur über progressive Retailer wie Urban Outfitters lanicert. Erst im zweiten Schritt die im Mainstream verankerte Linie Hilfiger Denim umgeflaggt. So hat es die Marke geschafft, über Verknappung zunächst Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit zu schaffen. Und dies auf den breiten Markt zu übertragen.

Heute prägt die Marke im Urbanwear-Segment einen Look, der zwar stark von Skate-Einflüssen lebt (Logo-Sweats, Bucket Hats, Windbreaker und Co) aber jetzt vor allem klassische Preppy-Elemente wieder auf die Bühne holt. Darunter Button-down-Shirts mit den typischen Tommy-Streifen, Ringel- und Rugby-Shirts und Caps wie frisch vom Tennis- oder Golfplatz. Vor allem ein Accessoire ist generell extrem präsent: die Sportsocke. Eigentlich immer weiß, sehr häufig von Adidas Originals. Entsprechend oft auch mit (drei) Ringeln versehen. Aber auch andere Retro- oder Sport-Brands kommen zum Zug sowie No Name-Varianten von der Highstreet. Hauptsache weiß und mit Sport-Ringeln, ist die grobe Erfolgsformel. Der Erfolg der weißen Socken dürfte nicht zuletzt in ihre Niedrigen Preisschwelle liegen. Selbst von den Big Brands bekommt man hier einen Dreierpack oft schon für unter zehn Euro.

Der bekannte Varsity-Farbcode aus Rot, Weiß und Blau ist auch bei Brands wie Superdry wieder stark vertreten. Sowohl in den Mens- als auch Womenswear-Kollektionen werden Hoodies, Chino-Shorts und Sweatshirts in klaren Tönen eingefärbt. Als ein Aufsteiger kristallisieren sich im Rahmen dieser Looks aktuell auch Schlupfblousons heraus. Mit Half-Zip und Hoodie. Gerne auch an der Front und an den Ärmeln mit Schriftzügen versehen. Kräftige Farben sind ausdrücklich gewünscht. Hauptsache, es erzeugt einen smart-sportiven Look. Wichtiges Insider-Extra: am Hoodie die Drawstrings zur Schleife binden

Selbst ein für stabile Workwear-Looks bekanntes Label wie Carhartt WIP fociert in Teilen smarte Preppy-Looks, zum Beispiel in der Womenswear, wo lockere Baggy-Denims mit gestreiften Baumwoll-Blusen kombiniert werden. Asos bringt sogar das gute alte Twinset aus Strickpulli und Cardigan wieder neu hervor - allerdings versehen mit Logo- und Wording-Jacquards allover. Bershka pusht Trenchcoats und konfektionierte Kleider mit plakativen Tartan-Checks. Very British. Und progressive Brands wie WoodWood paaren Ivy-Ideen einerseits mit Konfektion (über kurze Chinos und Blazer) und andererseits mit luftiger Beachwear aus Freizeit-Hemd und Badeshorts. Für alle, die mit dem Skateboard in Zunkunft auch zum Badesee fahren.

Die Spitze der Bewegung hat jetzt schon Spaß am neuen Preppytum. Und viele Urbanwear-Händler sehen in dem Trend noch gutes Potenzial. Denn noch laufen Batwing-Shirt und Co. zwar exzellent. Aber es kann nie falsch sein, Nachfolger und Ergänzungen auch in starken Sortimenten aufzubauen.

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